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Aus dem Leben einer Werbeagentur

So klappt’s mit Google AdWords

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Sofort bei Google gefunden werden, viele Conversions erzielen und jede Menge neue Kunden gewinnen – das steht bei den meisten Unternehmen ganz oben auf dem Google AdWords-Wunschzettel. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Welche Fehler man bei Google AdWords vermeiden sollte, verrät SEO-Profi Christina.

„Das ist ja wie ein Strategiespiel“ – so lautete mein Fazit, nachdem mir mein Supervisor im Auslandspraktikum in England vor ein paar Jahren das erste Mal Google AdWords erklärt hat. Was auf den ersten Blick etwas chaotisch aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen vor allem als eins – logisch. Dennoch lauert hier das ein oder andere Fettnäpfchen. Damit Euch nicht das Gleiche passiert, habe ich meine TOP 5 der Einsteiger-Fehler zusammengefasst.

Fehler 1: Einfach mal drauf losgelegt...
Mal eben ein Konto anlegen, Kampagne erstellen, zwei bis drei Anzeigentexte basteln, 157 Keywords auswählen und schauen was passiert! – So bitte nicht, liebe Google-Gemeinde. Wie bei allem, was im weitesten Sinne mit Marketing zu tun hat, heißt das Zauberwort auch bei AdWords: Strategie. Überlegt Euch, was Ihr mit der Kampagne erreichen wollt und strukturiert die Anzeigengruppen sinnvoll nach Themen bzw. einzelnen Produkten. Das hilft den Überblick zu behalten und erleichtert die Arbeit, wenn das AdWords-Konto mit der Zeit wächst.      

Fehler 2: Und hier noch ein Keyword und das könnten wir auch noch nehmen...
„Viel hilft viel“ mag sich manch einer bei seiner Keyword-Recherche denken. Doch genau hier liegt der Fehler: Schlecht recherchierte Keywords sorgen für große Streuverluste und sind – platt gesagt – Geldverschwendung. Stellt man die Keywords auch noch so ein, dass Sie den Nutzern bei „weitestgehend passenden“ Suchanfragen angezeigt werden, ist das Keyword-Chaos perfekt.

Die Faustregel ist einfach: Der Nutzer möchte genau das finden, was er sucht.
Bin ich also auf der Suche nach „roten Pumps“, interessieren mich nur Suchergebnisse, die mir „rote Pumps“ vorschlagen. Ich möchte weder „rote Riemchensandalen“ noch „graue Wildlederpumps“ – diese „weitestgehend passenden“ Suchergebnisse interessieren mich schlichtweg nicht – also führen sie auch zu keiner Conversion.

Tipp: Startet lieber mit wenigen, dafür gut recherchierten Keywords und stellt ein, dass die Anzeige nur bei „exakt passenden“ Suchanfragen angezeigt wird. So stellt Ihr sicher, dass der Nutzer genau das sucht, was Ihr anbietet.      

Fehler 3: Ein allgemeiner Anzeigentext spricht bestimmt mehr Leute an...
Ihr habt exakt 140 Zeichen, um den Nutzern zu sagen, warum sich ein Klick auf Eure Seite lohnt. Ein treffender Anzeigentext ist daher Pflicht. Bleiben wir bei dem Beispiel mit den roten Pumps. Was passiert wenn ich einen Anzeigentext wie diesen lese?
Zwischenbild1.png
Ich habe keinerlei Interesse und scrolle weiter Grund: Mir werden hier zig Schuhe angeboten, aber nicht die, die ich suche. In schnellen Zeiten wie diesen spricht mich ein treffender Anzeigentext wie folgender viel eher an:
Zwischenbild2.png
Hier ist das, was mich erwartet präzise auf den Punkt gebracht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich hier sehr schnell fündig werde, ist hoch – also klicke ich.

Fehler 4: Auf der Startseite unserer Homepage sehen die Nutzer, was wir sonst noch haben...
Die Google AdWords Anzeige sollte auf eine Landingpage oder Unterseite verlinken, die dem Anzeigentext entspricht. Auf die allgemeine Startseite zu verlinken, ist keine gute Idee: Die Inhalte passen auf den ersten Blick nicht zu dem, was der Nutzer sucht. Suche ich nach neuen Pumps, dann möchte ich auf direkt auf einer Seite landen, auf der mir lauter schöne Pumps mit Farbauswahl angeboten werden. Ist das nicht der Fall, heißt es: Schnell auf den „Zurück“-Button klicken und weiter suchen. 

Fehler 5: Läuft schon irgendwie von alleine...
Was nützt der tollste Anzeigentext und die schickste Landingpage, wenn ich nicht weiß, ob es beim Nutzer gut ankommt? Nicht viel! Daher gilt: Überwacht Euer Google-Konto und nutzt die vielen Monitoring-Möglichkeiten. Lasst Anzeigen gegeneinander laufen und schaut, welche besser ankommt. Über welche Keywords bekommt Ihr die meisten Klicks und Conversions? Gibt es vielleicht auch Suchbegriffe, die quasi überflüssig sind, weil niemand danach sucht? Behaltet all diese Sachen im Auge und passt Eure Kampagne regelmäßig entsprechend Eurer Monitoring-Ergebnisse an. Die digitale Welt steht niemals still – und das sollte Euer Google AdWords Konto daher auch nicht.

Lässt man diese fünf Fettnäpfchen aus, steht einer erfolgreichen Google AdWords-Kampagne nichts mehr im Wege. Und wenn die Conversions doch zu wünschen übrig lassen: Unter 02421 2234470 ist unsere Dürener Werbeagentur nur einen Anruf entfernt  ;-)


geschrieben von Christina

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