Facebook Instagram Linked In

Kontakt

Kontakt

    Mit der Farbwahl ins Schwarze treffen? Farbharmonien und -kontraste helfen uns dabei

    Freitag, 07 September 2018

    „Grün und Blau schmückt die Sau“, „etwas schwarz auf weiß haben“, „wer leicht rot wird, sollte beim Lügen grün tragen“ … Wer kennt sie nicht: Redewendungen, die sich auf Farben und deren Harmonie beziehen. NEUBLCKerin Sandra nimmt euch die rosarote Brille von den Augen und erklärt, welche Farben wirklich harmonieren.

    1807_NBL_Farbharmonie_Infografiken_Zeichenfläche 1.png

     

    Fangen wir bei Null an – nämlich im guten alten Kunstunterricht :D Na, wer kennt ihn noch, den mit Buntstiften oder Wasserfarbe ausgemalten Farbkreis? Damals fielen schon Schlagworte wie „Kontrast“ und „Komplementär“, die mir auch in der Ausbildung zur Mediengestalterin wieder begegneten. Von diesem 12-teiligen Farbkreis kann man vieles ableiten. Die obere Hälfte zeigt warme, die untere kalte Farben und sich im Kreis gegenüberliegende Farben sind komplementär. Aber wie kombiniert man diese richtig?

     

    1807_NBL_Farbharmonie_Infografiken_Zeichenfläche 1 Kopie 2.png

    Analoge Farben
    Analoge Farben liegen im Farbkreis nebeneinander, harmonieren sehr gut und sind angenehm fürs Auge. Die Farben sollten sich aber mit einem ausreichenden Kontrast voneinander abheben. Ich empfehle eine dominante Farbe auszuwählen, eine zweite zur Unterstützung zu nutzen und weitere als Akzentfarben zu verwenden.

     


    1807_NBL_Farbharmonie_Infografiken_Zeichenfläche 1 Kopie 3.png

    Komplementäre Farben
    Komplementäre Farben wie Rot und Grün liegen im Farbkreis genau gegenüber und bilden den stärksten Kontrast. Er kann manchmal auch etwas zu stark wirken und je nach Anwendung (z.B. in Texten) zu optischem Flimmern führen. Man sollte diese zwei Farben also mit Bedacht einsetzen!



    1807_NBL_Farbharmonie_Infografiken_Zeichenfläche 1 Kopie 5.png

    Split Komplementär
    Im Split Komplementär nimmt man statt der gegenüberliegenden Komplementärfarbe die Farben, die direkt neben dieser liegen. Visuell ist diese Variation des Komplementärkontrasts genauso auffällig, erzeugt aber nicht so eine starke Spannung wie der originale Kontrast mit zwei Farben. Auch hier gilt: Eine primäre Farbe, die anderen bleiben Akzente.

     

    1807_NBL_Farbharmonie_Infografiken_Zeichenfläche 1 Kopie 6.png

    Triade-Farben
    Triade-Farben bilden im Farbkreis ein Dreieck. Egal ob blass oder in gesättigter Form – diese Farbkombination wirkt sehr dynamisch. Man sollte auch hier eine Hauptfarbe aussuchen und die anderen zwei Farben ergänzend nutzen.

     

    1807_NBL_Farbharmonie_Infografiken_Zeichenfläche 1 Kopie 7.png

    Tetrade-Farben
    Die Tetrade ist der Vierklang im Farbkreis. Sie bietet viele Kombinationsmöglichkeiten – auch hier sollte trotzdem eine primäre Farbe dominieren, während die anderen als Ergänzung dienen.

    Aber bitte holt jetzt nicht euren Farbkasten vom Dachboden, es gibt auch hier super digitale Lösungen :)

    Es gibt tolle interaktive Tools im Internet, mit denen Ihr diese Prinzipien an einem Farbrad sehen und vergleichen könnt. Mit color.adobe.com lässt sich kinderleicht das nächste eigene Farbschema erstellen und man bekommt direkt auch die richtigen Farbwerte dazu. Im Bereich „Entdecken“ kann man sich von anderen inspirieren lassen.

    Auf paletton.com gibt es ähnliche Funktionen und es werden direkt hellere und dunklere Farbwerte der Hauptfarbe mit angezeigt.

    Wenn Ihr Euch trotzdem nicht sicher seid, welche Farben eurer Unternehmen in Zukunft tragen soll, ruft an. Unsere Grafik freut sich immer wie ein kleines Kind auf den Farbkasten.


    geschrieben von Sandra