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    So rockst Du PowerPoint: 5 Gestaltungstipps für Präsentationen

    Mittwoch, 21 April 2021
    • Lesedauer: 4 Minuten

    In Zeiten von Remote Work und Home Office werden Präsentationen meist nur noch digital gehalten und die guten alten PowerPoint-Folien sind dank „Bildschirmfreigabe“ so wichtig wie nie. Damit Deine Zuschauer auch vorm heimischen Rechner voll bei der Sache bleiben, zeigt Dir Grafikdesigner Angelo 5 simple Tricks, mit denen Deine Präsentation garantiert nicht langweilig wird.

    Tipp 1: Weniger ist mehr

    Dieser Tipp ist ein Evergreen in Sachen Gestaltung, trotzdem kann man es nicht oft genug sagen: Nur weil Ihr ganz viel auf Eure Präsentationsfolien packen könnt, heißt es nicht, dass Ihr das auch machen solltet. Statt verschachtelte Sätze zu schreiben, konzentriert Euch lieber auf die zentralen Aussagen und wichtigsten Fakten und schreibt diese – nur diese – auf Eure Folie. So lauft Ihr nicht Gefahr, als Vortragender einfach Sätze von den Folien abzulesen, sondern sprecht freier. Das macht den Vortrag gleich viel lebendiger und Euer Publikum hängt gebannt an Euren Lippen. Schließlich will es erfahren, was es mit den Schlagworten dort auf der Folie auf sich hat.

    Als Orientierungshilfe gilt:

    • 5 Wörter pro Zeile
    • 5 Zeilen Pro Folie

     

    Tipp 2: Bilder sagen mehr als Worte

    Nichts ist langweiliger als eine Präsentation voller Textwüsten. Nach der zehnten Folie reinen Textes schweift auch der/die motivierteste Zuschauer:in irgendwann ab. Holt Euer Publikum zurück, weckt es auf und sorgt für Abwechslung: mit Bildern und Grafiken. Bilder werden deutlich schneller wahrgenommen als Texte, sind emotionaler und bleiben außerdem länger im Gedächtnis. Unterstützt Eure Inhalte also mit passenden, spannenden und originellen Bildern. Vereinfacht komplexe Prozesse und Sachverhalte, indem Ihr sie als Infografiken darstellt. Und für den Kick zwischendurch darf es auch mal ein witziges Bild sein, um das Publikum wieder wachzurütteln. Übrigens: Wer im eigenen Bildbestand nichts Passendes findet, kann auf Stock-Bild Portalen wie Adobe Stock oder iStock professionelle Bilder kaufen. Und auch auf kostenfreien Plattformen wie unsplash findet Ihr schönes Bildmaterial für Eure Präsentationen. (Wichtig: Immer in die Lizenzvereinbarung reinschauen, ob Ihr Fotografen, Plattform oder Urheber der Bilder nennen müsst.)

     

    Tipp 3: Farbakzente setzen

    Präsentationen müssen vor allem eines: Schön sein. Was zunächst oberflächlich klingt, ist nur logisch: Der interessanteste Inhalt bringt nichts, wenn er in den Augen weh tut. Achtet bei der Gestaltung Eurer Präsentationen also auf ein stimmiges Gesamtbild. Auch hier gilt wieder die Devise: Weniger ist mehr. Statt eines wilden Farbmixes solltet Ihr Euch lieber auf zwei bis drei Hauptfarben beschränken und diese konsequent einsetzen. Gleiche Elemente sollten dabei auch immer die gleiche Farbe haben. Das schafft Struktur und Euer Publikum kann Eurem Vortrag besser folgen. Auch vereinfachen gleiche Farbtöne die Gestaltung, schließlich müsst Ihr nicht ständig überlegen, welche Farben Ihr auf der nächsten Folie wohl einsetzen möchtet. Um ganz auf Wiedererkennung zu setzen, sollte Eure Präsentation immer an Euer Corporate Design angelehnt sein. 

     

    Tipp 4: Zwei Schriften reichen

    Ihr habt es bestimmt schon geahnt: Auch in Sachen Schriftarten gilt weniger ist mehr! Wählt eine Schriftart für Überschriften und eine Schriftart für den Fließtext bzw. die Stichpunkte. That’s it. Im besten Fall sind für Präsentationen bereits Schriften in Eurem Corporate Design Guide definiert. Falls nicht, wählt für die Stichpunkte Eure Hausschrift und für die Überschrift z.B. Eure Logo-Schrift. Solltet Ihr mehr Variationen benötigen, könnt Ihr auf Schriftschnitte zurückgreifen. So entsteht ein stimmiges Schriftbild in Eurer Präsentation. Damit es geordnet und übersichtlich bleibt, solltet Ihr auch nicht zu sehr in der Schriftgröße herumspringen. Auch hier gilt: zwei, maximal drei Schriftgrößen verwenden. Setzt eine fixe Größe für Headlines und eine fixe Größe für Eure Stickpunkte fest. Für mögliche Fußnoten oder Bildunterschriften eignet sich dann noch eine dritte, eher zurückhaltende Schriftgröße.

     

    Tipp 5: Lasst die Finger von zu vielen Effekten

    Ja, wenn man von einer Folie zur nächsten wechselt, sieht es sehr hübsch aus, wenn ein kleiner Übergangseffekt mit am Start ist. Sei es die neue Folie rutscht von der Seite ins Bild oder die alte Folie blättert weg. Doch spätestens wenn Ihr anfangt, Schriften herbeischweben zu lassen und jedes Folien-Element animiert, jede neue Folie mit einem anderen Effekt eingeleitet wird und Ihr dazu noch Sounds einbindet – spätestens dann geht Euer Publikum Euch laufen. So habt Ihr vielleicht damals in der Unterstufe Eure Referate präsentiert, bei professionellen Unternehmens-Präsentationen und Vorträgen hat das alles aber nichts zu suchen. Beschränkt Euch lieber auf einen, wiederkehrenden Übergangseffekt zwischen den Folien – und bleibt dabei. 

     

    Mit diesen simplen Tricks steht der Präsentationsgestaltung nichts mehr im Wege. Und sogar einen Extratipp zum Schluss gibt es noch von mir: Damit Eure Folien auch immer das gleiche Layout haben, könnt Ihr einen Folienmaster anlegen, den Ihr für neue Präsentationen einfach nur mit neuen Inhalten füllen müsst. Hier werden Hintergrund, Textplatzierung, Farben und Schriftarten definiert. So fangt Ihr nicht jedes Mal bei null an. 

     

    Und falls Ihr Hilfe beim Design Eures PowerPoint Folienmasters braucht: Klingelt einfach unter 0 24 21 - 48 0 71 00 durch oder schickt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


    geschrieben von Angelo
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